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Gefahren von Maca

Maca ist im Allgemeinen gut verträglich, aber es gibt bestimmte Vorsichtsmaßnahmen, die man beachten sollte. Allergien, hormonelle Störungen, Gegenanzeigen: Wir klären auf. 

Die Maca-Wurzel, wissenschaftlich als Lepidium meyenii bekannt, ist heute weithin bekannt für ihre wohltuenden Wirkungen auf Energie, Libido und Stressresistenz. Doch wie jedes Nahrungsergänzungsmittel ist sie nicht ohne Vorsichtsmaßnahmen. Was sind also die Gefahren von Maca? Und in welchen Fällen ist Vorsicht geboten?

Inhaltsverzeichnis


Maca: eine Pflanze mit vielen Vorteilen

Ursprünglich aus den Anden-Hochebenen stammend, wird Maca traditionell zur Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit, zur Verbesserung der Stimmung und zur Unterstützung des Hormonhaushalts eingesetzt. Maca-Pulver, das oft aus der getrockneten Wurzel gewonnen wird, ist heute bei Sportlern, müden Menschen oder Frauen in den Wechseljahren sehr beliebt, insbesondere wegen seiner Wirkung bei Hitzewallungen.

Die Vorteile von Maca werden größtenteils ihrem Reichtum an Nährstoffen zugeschrieben, aber auch ihren adaptogenen Eigenschaften, d. h. ihrer Fähigkeit, dem Körper zu helfen, physischen und emotionalen Stress besser zu bewältigen.


Ist Maca gesundheitsschädlich?

Insgesamt wird Maca im Allgemeinen als sicher angesehen, wenn es in den empfohlenen Dosen konsumiert wird. Mehrere wissenschaftliche Studien haben sein gutes Verträglichkeitsprofil gezeigt. Einige Punkte verdienen jedoch Beachtung.


Mögliche Nebenwirkungen

Verdauungsstörungen: Manche Menschen können bei den ersten Einnahmen, insbesondere bei hohen Dosen Maca-Pulver, Blähungen, Übelkeit oder Darmbeschwerden verspüren.

Allergische Reaktionen: Obwohl selten, sind sie möglich. Wenn Sie nach Beginn der Einnahme von Maca Juckreiz, Hautausschläge oder Atembeschwerden verspüren, brechen Sie die Einnahme sofort ab und konsultieren Sie einen Arzt.

Hitzewallungen oder Unruhe: Bei empfindlichen oder ängstlichen Personen können die stimulierenden Wirkungen von Maca manchmal zu Unwohlsein führen (insbesondere bei abendlicher Einnahme).


Risiken bei Vorerkrankungen

Maca kann die Hormonaktivität leicht beeinflussen. Es wird daher ohne ärztlichen Rat nicht empfohlen bei:

  • Anamnese von hormonabhängigem Krebs
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • unzureichend eingestelltem metabolischem Syndrom

Darüber hinaus wird empfohlen, vor Beginn einer Kur einen Arzt zu konsultieren, insbesondere wenn Sie Medikamente einnehmen oder an chronischen Krankheiten leiden.


Mangelnde Langzeiterfahrung bei bestimmten Personen

Bei schwangeren und stillenden Frauen oder Kleinkindern fehlen die Daten. Obwohl Maca eine traditionell konsumierte Pflanze ist, wurde die konzentrierte Form als Nahrungsergänzungsmittel bei diesen Populationen nicht ausreichend untersucht.


Maca-Konsum: die richtigen Praktiken

Beachten Sie die angegebenen Dosen (oft 1 bis 3 Kapseln pro Tag oder 1 bis 2 Teelöffel Pulver).
Wählen Sie eine hochwertige Maca, idealerweise Bio, und aus nachvollziehbarer Quelle.
Bevorzugen Sie eine kurze Kur (einige Wochen) mit Pausen, insbesondere wenn Sie eine Empfindlichkeit feststellen.

Das Schlusswort

Die Gefahr von Maca ist für die meisten Anwender begrenzt. Wie bei jeder adaptogenen Pflanze ist jedoch je nach Gesundheitszustand Vorsicht geboten. Es ist besser, einen Fachmann zu konsultieren, bevor Sie diese Art von Produkt in Ihre Routine aufnehmen, auch wenn es natürlich ist. Maca weist keine bekannte Toxizität auf, aber seine Anwendung sollte durchdacht, individualisiert und angepasst sein.