Der Herbst ist die Zeit, um neue Vitamine zu tanken, um den Körper wieder auf die Anstrengung einzustellen und ihn auf die kalten Jahreszeiten vorzubereiten. In Frankreich führt der Rückgang des Obst- und Gemüsekonsums zu immer mehr Unzulänglichkeiten und Mangelerscheinungen.
Wir verraten Ihnen, welche Vitamine Sie bis zum Jahresende nicht vernachlässigen sollten. Folgen Sie unserem Leitfaden!
Wie wählen Sie Ihr Multivitaminpräparat richtig aus?
Jedes Vitamin ist auf dem Markt erhältlich, aber die Dosierung variiert. Einige Vitaminwerte müssen überwacht werden, während andere in größeren Mengen konsumiert werden sollten. Multivitaminpräparate sind oft Opfer unerwünschter Zusätze, wie z. B. Hilfsstoffe.
Ideal ist es, ein Produkt zu wählen, das ausschließlich Vitamine enthält, die spezifische Bedürfnisse erfüllen.
Achten Sie auch auf die Herkunft Ihres Produkts. Einige Multivitaminpräparate sind Fälschungen und tragen in keiner Weise zur Gesundheit des Verbrauchers bei.
Die Vitamine für den Herbst
Vitamin A
Vitamin A fördert ein gesundes Wachstum und die Aufrechterhaltung eines guten Immunsystems. Es spielt eine wichtige Rolle für das Sehvermögen. Seine antioxidativen Eigenschaften wirken sich positiv auf Haut und Haare aus.
Dieses Vitamin ist insbesondere in großen Mengen in Obst und Gemüse wie Orangen, Pflaumen oder Ananas enthalten.
Vitamin B1 (Thiamin)
Vitamin B1 spielt eine wesentliche Rolle im Kohlenhydratstoffwechsel. Es ist dafür verantwortlich, Nahrung in Energie umzuwandeln und ist für die Verdauung zuständig. Es ist ein Vitamin, das der Körper nicht selbst synthetisieren kann und daher über die Nahrung aufgenommen werden muss.
Es ist in Bierhefe, Sonnenblumenkernen sowie Weizen- und Sojakeimen enthalten.
Vitamin B2 (Riboflavin)
Sehr ähnlich wie Vitamin B1 ist auch Vitamin B2 wichtig für den Stoffwechsel, insbesondere für die Oxidation von Glukose, die die Energiezufuhr in den Körper ermöglicht. Es erhält das Nervensystem, den richtigen Gehalt an roten Blutkörperchen, das Sehvermögen, den Eisenstoffwechsel und reduziert Müdigkeit.
Ein Mangel an B2 äußert sich durch sehr rissige Lippen und Mundwinkel, fettige Haut und Halsschmerzen.
B2 ist in großen Mengen in Innereien und einigen Gewürzen, insbesondere in Hefeflocken, enthalten. In geringeren Mengen findet man es in Milchprodukten, Eiern und Nüssen.
Vitamin B3 (Niacin)
Auch Niacin genannt, ermöglicht Vitamin B3 die Energiefreisetzung im Körper und eine gesündere Haut. Es senkt den Cholesterinspiegel im Blut, erneuert Zellen und stimuliert die sexuelle Energie.
Vitamin B3 ist in unterschiedlichen Mengen in weißem Fleisch, fettem Fisch (Lachs, Thunfisch), Linsen und Erdnüssen enthalten.
Vitamin B5 (Pantothensäure)
Vitamin B5 wird auch „Antistress-Vitamin“ genannt. Es soll die Regulierung von Adrenalin, Insulin und Porphyrin bewirken. Ein Mangel an Vitamin B5 führt zu einer starken allgemeinen Müdigkeit des Körpers.
Lebensmittel wie getrocknete Shiitake-Pilze, Leber oder Frühstücksflocken enthalten B5.
Vitamin B6 (Pyridoxin)
Dieses Vitamin hat eine sehr positive Wirkung auf Gedächtnis, Angstzustände, Depressionen und prämenstruelle Beschwerden. Es lindert Stress durch die Produktion von Serotonin und Dopamin und trägt zur Stärkung des Nervensystems und einer guten Immunität bei.
Dieses Vitamin ist in weißem Fleisch, fettem Fisch, Reis oder Eiern enthalten.
Vitamin B8 (Biotin)
B8 ist auch für die Energieproduktion verantwortlich und beteiligt sich aktiv an der Erhaltung von Haaren und der guten Regulierung der Haut. Ein Mangel an B8 führt zu Hautproblemen, Bindehautentzündungen oder Muskelkrämpfen.
B8 ist in folgenden Lebensmitteln enthalten: Eigelb, Leber, Bananen, Pilze und Bierhefe.
Vitamin B9 (Folsäure)
Vitamin B9 ermöglicht die Bildung von weißen und roten Blutkörperchen. Ein Mangel an B9 äußert sich in Anämie, Muskelkrämpfen, Müdigkeit oder Kopfschmerzen.
Lebensmittel wie Kohl, Spinat, Orangen, Hülsenfrüchte, Leber oder Bierhefe enthalten Vitamin B9.
Vitamin B12 (Cobalamin)
Vitamin B12 ist an der Synthese von DNA und RNA beteiligt, ermöglicht die Produktion neuer roter Blutkörperchen und neurologische Verbindungen. Ein Mangel an B12 kann sehr schwerwiegende Folgen haben, da er schwer auszugleichen ist.
Aufgrund der Verarmung der Böden ist B12 in Pflanzen nicht zu finden. Dieses Vitamin wird in Vieh injiziert und bestimmten verarbeiteten Produkten zugesetzt. B12 ist daher in Fleisch enthalten. Vegetarier und Veganer müssen B12 unbedingt ergänzen, um einen Mangel zu vermeiden.
Vitamin C
Vitamin C ermöglicht die Bildung von Kollagen, das zur ordnungsgemäßen Funktion von Haut und Gelenken beiträgt. Es hilft, oxidativen Stress abzubauen und Müdigkeit zu reduzieren. Es ist an der Sauerstoffversorgung von Geweben und Muskeln beteiligt, was deren Straffung ermöglicht.
Obst und Gemüse enthalten Vitamin C, insbesondere schwarze Johannisbeeren, Petersilie, Paprika und Melone.
Vitamin D3 (Cholecalciferol)
Vitamin D3 trägt zur Knochenstärkung bei Erwachsenen und zum guten Wachstum bei Kindern, zur Absorption von Kalzium und Phosphor sowie zu einer guten Immunität bei. Es wird im Körper durch die Einwirkung von Sonnenlicht auf Cholesterin gebildet, fehlt dem Körper aber in der kalten Jahreszeit schmerzlich.
Es ist in fettem Fisch oder Milchprodukten enthalten.
Vitamin E
Vitamin E ist ein starkes Antioxidans, das den Körper vor Stress schützt. Es trägt zur ordnungsgemäßen Funktion des Immunsystems, der Haut und des Gedächtnisses bei. Ein Mangel an diesem Vitamin kann zu Muskelermüdung während körperlicher Anstrengung führen.
Vitamin E ist in Sonnenblumenöl, Margarine, Erdnüssen oder Vollkornprodukten enthalten.
Vitamin K1
Vitamin K trägt zur Erhaltung der Knochengesundheit bei. Es wirkt blutstillend und beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.
Hier sind einige Beispiele für Vitamin-K-reiche Lebensmittel: gekochter Kohl, gekochter Spinat, Mangold, Petersilie, Salat (Kopfsalat, Endivie) oder Spargel.