Musculation

Krafttraining und Sehnenentzündung: wie man sie vermeidet und lindert

Schmerzen im Ellenbogen oder an der Achillessehne nach dem Training? Sehnenentzündungen sind beim Krafttraining häufig. Erfahren Sie, wie Sie diese vermeiden und dauerhaft lindern können.

Sehnenentzündungen gehören zu den häufigsten Verletzungsrisiken beim Krafttraining oder anderen Sportarten wie dem Laufen.

Sie äußern sich durch eine Entzündung der Sehnen, die verschiedene Muskelgruppen betreffen und sich beispielsweise als Tennisarm oder Reizung der Achillessehne zeigen können. Mit der Zeit kann eine Sehnenentzündung chronisch werden, wenn sie nicht richtig behandelt wird.

Dieser Artikel erklärt Ihnen die Ursachen einer Sehnenentzündung beim Krafttraining und wie Sie diese vorbeugen und lindern können!

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Sehnenentzündung?

Eine Sehnenentzündung ist eine Entzündung der Sehnen, jener faserigen Strukturen, die den Muskel mit dem Knochen verbinden. Bei intensiver körperlicher Aktivität, insbesondere während des Krafttrainings, kann es vorkommen, dass eine Sehne überlastet oder schlecht vorbereitet wird und sich schließlich entzündet.

Wiederholte Bewegungen, mangelnde Ruhe oder eine ungeeignete Körperhaltung können zur Entstehung eines lokalisierten Schmerzes beitragen. Zu den bekanntesten gehören: die Ellenbogen-Sehnenentzündung (oft im Zusammenhang mit der Überlastung der Streck- oder Beugesehnen), die Knie-Sehnenentzündung (Patellasehne) oder die Achillessehnenentzündung, die bei Läufern häufig auftritt.

Ursachen im Kraftsport

  1. Muskuläre Überlastung: Das Aneinanderreihen von sich wiederholenden und intensiven Bewegungen ohne ausreichende Erholungszeit schädigt die Sehnen, die sich dann nur schwer regenerieren können.

  2. Mangelnde Technikkenntnisse: Eine schlecht ausgeführte Bewegung oder eine falsche Ausrichtung kann die Spannung auf die Sehne erhöhen.

  3. Zu schnelle Progression: Durch das abrupte Erhöhen der Last oder der Trainingsfrequenz erhöht man tatsächlich das Verletzungsrisiko.

  4. Mangelndes Aufwärmen: Das Vernachlässigen eines angepassten Aufwärmens für den zu trainierenden Bereich erschwert die Durchblutung und macht die Sehne anfälliger.

Mit der Zeit können diese Faktoren, kumuliert oder wiederholt, zu einer chronischen Sehnenentzündung führen, d. h. zu einer anhaltenden und schmerzhaften Reizung, die den sportlichen Fortschritt beeinträchtigt.

Sehnenentzündungen vorbeugen: bewährte Praktiken

Um Sehnenentzündungen beim Sport zu vermeiden, ist es wichtig, sich um seine Sehnen zu kümmern, genauso wie um seine Muskulatur:

  • Planen Sie ein progressives Training und halten Sie die Fortschrittsstufen ein und wechseln Sie die Muskelgruppen ab.

  • Halten Sie sich an Erholungsphasen und zögern Sie nicht, die Belastung bei den ersten Anzeichen von Schmerzen zu reduzieren.

  • Achten Sie auf das Gelenk- und Muskelaufwärmen, insbesondere für anfällige Bereiche (Ellbogen, Knie, Knöchel).

  • Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und guten Schlaf, die zur Zellregeneration und zur Festigkeit der Sehnenstrukturen beitragen.

  • Legen Sie Wert auf das Erlernen einer korrekten Technik, um eine Überlastung der Sehne durch einen ungeeigneten Winkel oder eine schädliche Haltung zu vermeiden.